| | Nur zu, wir freuen uns über Anregungen und Vorschläge und auf Austausch mit Anderen vom Laufvirus infizierten!
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Heidrun hat das Thema sehr schön dargestellt finde ich. Die Kernaussagen die ich gern unterschreichen möchte sind:
Wer definitiv „nur“ 50 km wandern möchte, sollte unbedingt nach der Hälfte einsteigen. Dann sind die „Renner“ schon etwas abgekämpft, es ist hell, und wer den Anschluss nicht halten kann, findet sich besser zurecht.
...Es ist also wichtig, dass alle Teilnehmer wissen, mit welcher Geschwindigkeit hier gewandert wird, dass ihnen das nicht zu langsam ist bzw. dass sie diese Geschwindigkeit über längere Zeit durchhalten können.
...Sollte nicht lieber der, der sich überschätzt hat oder dessen Schuhe so drücken, dass das Ganze keinen Spaß mehr macht, an einer Raststelle sich dazu bekennen? Dann kann er „geordnet“ aussteigen und bringt den Zeitplan nicht durcheinander.
Gruß Martin |
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Liebe Radiergummis,
nette Schilderung der Berliner Polarnacht, und ein Lob vor allem für die kritischen Worte. Ich meine, jeder Neuling auf dieser Veranstaltung sollte sie lesen und als Warnung betrachten.
Erst einmal die Frage: Wenn ihr 50 km wandern wollt, warum startet ihr dann zu Nachttour? Die ist für die 100-km-Wanderer gedacht. Und die wissen, worauf sie sich einlassen. Wer definitiv „nur“ 50 km wandern möchte, sollte unbedingt nach der Hälfte einsteigen. Dann sind die „Renner“ schon etwas abgekämpft, es ist hell, und wer den Anschluss nicht halten kann, findet sich besser zurecht.
Marathon-Laufen, vor allem, wenn es schon ein paar Monate zurückliegt, qualifiziert leider noch nicht für eine 100-km-Wanderung und, wie euer Beispiel zeigt, auch nicht unbedingt für eine 50-km-Wanderung. Denn auch hier gilt: ab und zu einmal üben, und vor allem muss man sicher sein, dass die Schuhe die richtigen sind. Die Bewegungsabläufe sind beim Wandern eben etwas anders als beim Laufen. Und glaubt bitte nicht, dass Wanderer nicht auch Marathon laufen können. Ihr dürft gern einmal nachfragen.
Und nun zu den grundlegenden Unterschieden zwischen einer organisierten Laufveranstaltung und einer geführten Langstreckenwanderung. Das fängt schon erst einmal beim Startgeld an. Was habt ihr für den Lauf auf der Chinesischen Mauer bezahlt, was bezahlt ihr für den Start beim Berlin-Marathon? Richtig – 20 x mehr als für den Start bei der „Berliner Polarnacht“. Streckensicherung, Helfer, Verpflegungsposten, Streckengenehmigung usw. kosten nämlich Geld. Und hier handelt es sich um eine geführte Wanderung, die das alles nicht braucht. Sie hat allerdings den Nachteil, dass alle Teilnehmer im selben Tempo wandern (können) müssen. Das kann zum Problem werden für die Schnellen, die vorn sind und die 100 km bald hinter sich bringen möchten, bevor es wieder dunkel wird. Wenn sie oft stehenbleiben und auf Nachzügler warten müssen, kommen sie auch schnell aus dem Rhythmus, was sehr ermüdet. Tja, und wie man sich hinten fühlt, habt ihr ja erfahren können. Es ist also wichtig, dass alle Teilnehmer wissen, mit welcher Geschwindigkeit hier gewandert wird, dass ihnen das nicht zu langsam ist bzw. dass sie diese Geschwindigkeit über längere Zeit durchhalten können.
Es ist übrigens ein Unterschied, ob ich auf einer markierten und gesicherten Laufstrecke einem anderen Läufer zu Hilfe komme – und anschließend meinen Lauf fortsetze – oder ob ich mich auf einer geführten Wanderung um jemanden kümmere, der seine Kräfte überschätzt hat, und damit meine eigene Teilnahme an der Wanderung beende. Sollte nicht lieber der, der sich überschätzt hat oder dessen Schuhe so drücken, dass das Ganze keinen Spaß mehr macht, an einer Raststelle sich dazu bekennen? Dann kann er „geordnet“ aussteigen und bringt den Zeitplan nicht durcheinander. Denn die 50-km-Marke z.B. muss zur geplanten Zeit erreicht werden. Dort warten ja die Teilnehmer der „Tagstrecke“. Natürlich ist es bitter aufzuhören. Ein gestandener Läufer gibt nicht gern auf, er möchte gern „ankommen“. Er sollte sich allerdings bewusst sein, dass sein Wunsch nach einem langsameren Tempo die anderen Wanderer belastet.
Eine andere Frage sind natürlich Stürze und Missgeschicke aller Art. Hier gilt: unbedingt zu Beginn der Wanderung die Handy-Nr. des Wanderleiters fest auf dem eigenen Handy einspeichern, damit man ihn ohne Verzögerung anrufen kann – eine Trillerpfeife wäre auch eine Möglichkeit. Und dass der Vorletzte darauf achtet, wer hinter ihm geht, evtl. auf eine Richtungsänderung aufmerksam macht, ist für Wanderer eigentlich selbstverständlich.
Liebe Heidrun,
herzlichen Dank für deinen Eintrag in unserem Gästebuch.
Nun war es bei uns nicht so, dass wir alle den Anschluss nicht halten konnten. Blutblase und anstoßende Zehen waren nicht der Grund für das nachlassende Tempo. Sondern dass eine Teilnehmerin Probleme bekam, die sich hinterher als Urtikaria www.urtikaria.net/ herausstellten. Die Füße schwollen heftig an, es sah aus wie eine Nesselsucht und tat sehr weh. Eine Sache, die nicht vorhersehbar ist und auch Ultraläufer unvermittelt treffen kann. Bei der Betroffenen handelte sich um jemanden, den wir selbst erst bei einer einzigen anderen Veranstaltung kennen lernten. Trotzdem war uns unser Ziel, die 50km zu erreichen, weniger wichtig, als die Betroffene nicht allein im Wald zurückzulassen. So würden wir uns das nächste Mal auch wieder entscheiden.
Dass die Veranstaltung mit 3 EUR für die 50km äußerst preiswert ist, ehrt den Veranstalter. Mich hätte es nicht gestört, wenn es auch ohne weitere Leistungen etwas mehr gekostet hätte. Wer auf so einer Wanderung 3x (100km) zum Essen einkehrt und zum Teil eine lange Anreise in Kauf nimmt, kann sicher auch etwas mehr für die Veranstaltung beitragen.
Insgesamt haben wir mal was ganz Neues kennengelernt und ich kann nicht ausschließen, es wieder zu tun. Respekt für eure Leistung!
Liebe Grüße
Katrin
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Toller Bericht, alle Achtung.
Aber wenn Ihr schon mal in Falkensee seid, hättet Ihr ruhig bei uns klingeln können. :-)
Gerne auch morgens um 6 Uhr.
Hezlichen Glückwunsch zu der starken Wanderleistung.
LG Elke |
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Hallo Ihr Zwei, nun bin ich auch mal auf Eurer Seite "gestarndet" :-)
Sie gefällt mir gut. Darf ich sie mit meinem Blog verlinken?
Dann bin ich schneller hier und kann lesen, was Ihr so treibt.
Schön, das wir uns am Sonntag wieder getroffen habe.
Liebe Grüße
Elke |
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hei, eure webpage gefaellt mir besonders gut! das website design sieht zwar ein klein bisschen schlicht aus, aber dafuer sind die artikel interessant zu lesen! macht genauso weiter! :) mfg , Avery |
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Hai Katrin, Hai Bernd,
dank des linken Dings im Radierer-Forum bin ich hier gelandet und habe mir Euren Bericht/ Eure Bilder vom
Stockholm-Marathon reingezogen. Ich bin dort 2x gelaufen und kann Eure Begeisterung voll nachvollziehen.
Wir (Frau+ich) haben mit einem geliehenen Wohnmobil auf dem Camping-Platz Brädang genächtigt und haben von
dort alles per Tunnelbahna erobert: Also auch hier alles wie bei Euch. Am tollsten habe ich das Publikum in
Erinnerung: Alles sportbegeistert und fair!
Leider kann ich nun nicht mehr laufen, aber irgendwann sieht mich Stockholm nochmal wieder...
Ich wünsch Euch auf Euren Laufwegen alles Gute - Wir sehen uns spätestens in Bernau 2012 |
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